Fortbildungsstelle

Die Mitinitiative ist Fortbildungsstelle für pädagogische Fachkräfte, Mitarbeitende in Kindertagesstätten, Leitungen und Trägerverantwortliche.

Fortbildungen 2026

Die MitInitiative e.V. bietet regelmäßig Fortbildungen zu den unterschiedlichsten Themen in Kindertagesstätten an – Vom Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan, Kinderschutz- und Gewaltschutzkonzepten, Qualifizierung zur Praxisanleitung, Adultismus, Resilienz, Inklusion, Erziehungspartnerschaft, Schulungen in Küchenhygiene und vielen mehr.

Zusätzlich werden auf Anfrage ganzjährig Inhouse-Schulungen angeboten.

Für Träger mit Pauschalzuschuss sind die Fortbildungen kostenfrei. Für alle andere Organisationen fallen Kosten an.

Diese Fortbildung vermittelt kompakt und praxisnah alle zentralen Inhalte der Küchenhygiene und Lebensmittelsicherheit und erfüllt gleichzeitig die gesetzlichen Anforderungen der Verordnung (EG) 852/2004, des § 4 LMHV, sowie die Pflichtschulungen nach IfSG (Folgebelehrung) und Lebensmittelhygiene.

Die Teilnehmenden lernen, Hygieneregeln sicher umzusetzen, Küchenprozesse systematisch zu kontrollieren und relevante Dokumentationen (z.B. HACCP) fachgerecht zu führen. Ergänzend werden Grundlagen des Allergenmanagements nach LMIV behandelt – inklusive Kennzeichnungspflichten, sinnvoller Deklaration, Kommunikation und Erste-Hilfe-Maßnahmen bei allergischen Reaktionen.

Inhalte der Fortbildung

  • Gesetzliche Grundlagen. Verordnung (EG) 852/2004 LMHV & § 4 LMHV LMIV (Allergenmanagement)
  • Folgebelehrung nach IfSG
  • Küchenhygiene in der Praxis: Reinigung & Desinfektion, Maschinelles Geschirrspülen, Nachhaltiges und wirtschaftliches Reinigen
  • Eigenkontrolle & Dokumentation (HACCP):
    • Aufbau, Umsetzung und Nachweise
  • Allergenmanagement:
    • Kennzeichnungspflichten
    • Sinnvolle Deklaration
    • Kommunikation im Team und mit Nutzenden
    • Erste Hilfe bei allergischen Reaktionen

Termin und Ort
19.05.2026 | 09.00 – 14.00 Uhr in der Kita Xenia, Steingasse 26, 65183 Wiesbaden

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte, Leitungskräfte, Küchenkräfte und mitarbeitende Elterm.

Teilnahmegebühr: 120,00€, keine Gebühr für Träger mit Pauschalzuschuss der Landeshauptstadt Wiesbaden

Anmeldefrist: 05.05.2026

Referent: Benedikt Weber

Kinder wachsen heute in einer Welt auf, in der digitale Medien, technische Anwendungen und naturwissenschaftliche Phänomene eng miteinander verwoben sind. Eine zeitgemäße Medien- und MINT-Bildung unterstützt sie darin, neugierig zu forschen, eigene Fragen zu stellen und technische wie digitale Werkzeuge aktiv und kreativ zu nutzen.
Digitale Medien werden dabei nicht nur konsumiert, sondern dienen als vielseitige Instrumente, um eigene Ideen auszudrücken, Beobachtungen festzuhalten, Experimente zu dokumentieren und technische Zusammenhänge zu verstehen. Ebenso wichtig ist die Begleitung der Kinder in einer reflektierten, verantwortungsvollen und selbstbestimmten Mediennutzung, die ihnen Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Orientierung im digitalen Raum vermittelt.

In der Fortbildung erhalten die Teilnehmenden praxisnahe Einblicke darin, wie MINT-Impulse, digitale Werkzeuge und lernmethodische Kompetenzen miteinander verzahnt werden können. Sie erproben verschiedene digitale und analoge Medien, gestalten kreative Projekte und erleben, wie Kinder durch Ko-Konstruktion, Experimentieren und Problemlösen sowohl mediale als auch naturwissenschaftlich-technische Fähigkeiten entwickeln. Gleichzeitig wird der Blick dafür geschärft, wie Medienangebote zur Identitätsentwicklung beitragen und wie Kinder darin unterstützt werden können, Medien mit Neugier, kritischem Bewusstsein und Freude zu nutzen.

Inhalt

  • Medien und MINT als Bestandteil kindlicher Identitätsentwicklung:
    Erste technische Erfahrungen, Erklärfragen, digitale Werkzeuge und ihre Bedeutung für kindliches Lernen einschätzen
  • Eigenes Erproben und Reflektieren von Ko-Konstruktion und lernmethodischen Kompetenzen:
    Gestaltung eines Hörspiels, einer Foto-, Comic- oder Videogeschichte – kombiniert mit Experimentieren, Forschen und ästhetisch-künstlerischen Prozessen
  • Vielfalt der Medien- und MINT-Bildung entdecken:
    Praxisbeispiele aus medienpädagogischen und MINT-orientierten Projekten

Termine

28.04.2026 | 09.00 – 16.00 Uhr (Marktstraße 32, 65183 Wiesbaden)

12.06.2026 | 09.00 – 16.00 Uhr (Marktstraße 32, 65183 Wiesbaden)

11.09.2026 | 09.00 – 16.00 Uhr (Marktstraße 32, 65183 Wiesbaden)

Die Teilnahme an allen Fortbildungstagen ist notwendig, um das Zertifikat zu erhalten.

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte und Leitungskräfte. Mindestens zwei Teilnehmende pro Einrichtung.

Teilnahmegebühr: Die Fortbildung wird durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration unterstützt. Für die Einrichtung entstehen hier keine Kosten.

Anmeldefrist: 30.03.2026

Referentin: Claudia Gschwendtner

Der Übergang in die Schule gehört zu den bedeutendsten Entwicklungs- und Bildungsprozessen im frühen Kindesalter. Kinder treten in eine neue Lern- und Lebenswelt ein, in der sie sich orientieren, Beziehungen knüpfen und neue Anforderungen bewältigen müssen. Der Hessische Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) versteht Übergänge als zentrale Bildungsgelegenheiten, in denen Kinder – begleitet von kompetenten Erwachsenen – ihre Selbstständigkeit, ihr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und ihre Freude am Lernen stärken können.

Diese Fortbildung richtet den Blick darauf, wie pädagogische Fachkräfte den Übergang vom Kindergarten in die Schule sensibel, ko-konstruktiv und professionell begleiten. Im Mittelpunkt steht, wie Kinder dabei unterstützt werden, ihre bisherigen Bildungs- und Beziehungserfahrungen mitzunehmen, neue Herausforderungen anzunehmen und sich sicher in der kommenden Lebensphase zu verankern.
Schwerpunkt ist die enge Zusammenarbeit zwischen Kita, Grundschule und Familie, wie es der BEP fordert: Übergänge werden als gemeinschaftlicher Prozess gestaltet, in dem alle Beteiligten Verantwortung übernehmen und ein abgestimmtes, kindorientiertes Vorgehen verfolgen.

Inhalte

  • Übergänge als Bildungsgelegenheiten: Selbstwirksamkeit, Sicherheit und Lernfreude stärken
  • Ko-konstruktion im Übergangsprozess: gemeinsame Verantwortung von Kita, Grundschule und Familie
  • Beobachtung, Dokumentation und Austausch: Bildungsprozesse sichtbar machen
  • Gestaltung konkreter Übergangssituationen: Rituale, Projekte, Kooperationen, Kennenlernformate
  • Umgang mit Belastungen und Unsicherheiten: sensible Unterstützung für Kinder und Familien
  • Reflexion der eigenen Haltung im Übergangsprozess und Entwicklung neuer Handlungsperspektiven

Termin
27.04.2026 | 09.00 – 16.00 Uhr (Marktstraße 32, 65183 Wiesbaden)

18.06.2026 | 09.00 – 16.00 Uhr (Marktstraße 32, 65183 Wiesbaden)

07.09.2026 | 09.00 – 16.00 Uhr (Marktstraße 32, 65183 Wiesbaden)

Die Teilnahme an allen Fortbildungstagen ist notwendig, um das Zertifikat zu erhalten.

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte und Leitungskräfte. Mindestens zwei Teilnehmende pro Einrichtung.

Teilnahmegebühr: Die Fortbildung wird durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration unterstützt. Für die Einrichtung entstehen hier keine Kosten.

Anmeldefrist: 27.03.2026

Referentin: Monika König