ANMELDUNG ZUR FORTBILDUNG/VERANSTALTUNG
Hier finden Sie die Anmeldemöglichkeit für die Fortbildungen und Veranstaltungen der MitInitiative.
Das Fortbildungsprogramm 2025 als PDF-Datei finden Sie hier.
Das Fortbildungsprogramm 2026 als PDF-Datei wird hier im Januar 2026 veröffentlicht.
Bitte die Bestätigung mit Datum unterschrieben und gestempelt (durch Leitung/Vorstand) an uns zurück:
Informationsveranstaltung zum Thema Kinderschutz
Aus dem Sachgebiet Elternbildung und Frühe Hilfen im Amt für Soziale Arbeit wird Frau Patricia Toussaint, Netzwerkkoordinatorin Frühe Hilfen und Kinderschutz, für die Einrichtungen eine Informationsveranstaltung zum Thema Kinderschutz zu veranstalten.
Inhalte
• Formen der Kindeswohlgefährdung
• Die Wiesbadener Vereinbarung zur Wahrnehmung des Schutzauftrages gemäß §8a SGB VIII
• Das mehrstufige Verfahren des §8a SGB VIII
• Besondere Rolle der Leitung / Wichtigkeit kollegialer Beratung
• Insoweit erfahrene Fachkräfte
• Wahrnehmungsbögen
Termin
01.10.2026 | 09.00 – 16.00 Uhr (Marktstraße 32, 65183 Wiesbaden)
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte und Leitungskräfte
Teilnahmegebühr: Keine Gebühr
Anmeldefrist: 18.09.2026
Referentin: Patricia Toussaint
Qualitätszirkel BEP
Die Fachberatung BEP der MitInitiative e.V. bietet mehrere Qualitätszirkel BEP im Kalenderjahr 2025 an.
Die Themen dieser Qualitätszirkel werden vom Netzwerk BEP der MitInitiative e.V. auf der Kick-off-2025-Veranstaltungen festgelegt.
Hierzu bitten wir um Anmeldung mit Terminauswahl per Mail an:
fachberatung.bep@mitinitiative.de
Termine Qualitätszirkel BEP 2026
9:00 – 11:00 Uhr
03.|04.02.2026 [Kick-off 2026]
02.|03.06.2026
03.|04.11.2026
14:00 – 16:00 Uhr
14.|15.04.2026
15.|16.09.2026
Nähere Informationen
Wilma Fassmann und Vivane Mohr
fachberatung.bep@mitinitiative.de
Lernmethodische Kompetenzen / MINT / Medienkompetenz (BEP-Modul 7)
Kinder wachsen heute in einer Welt auf, in der digitale Medien, technische Anwendungen und naturwissenschaftliche Phänomene eng miteinander verwoben sind. Eine zeitgemäße Medien- und MINT-Bildung unterstützt sie darin, neugierig zu forschen, eigene Fragen zu stellen und technische wie digitale Werkzeuge aktiv und kreativ zu nutzen.
Digitale Medien werden dabei nicht nur konsumiert, sondern dienen als vielseitige Instrumente, um eigene Ideen auszudrücken, Beobachtungen festzuhalten, Experimente zu dokumentieren und technische Zusammenhänge zu verstehen. Ebenso wichtig ist die Begleitung der Kinder in einer reflektierten, verantwortungsvollen und selbstbestimmten Mediennutzung, die ihnen Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Orientierung im digitalen Raum vermittelt.
In der Fortbildung erhalten die Teilnehmenden praxisnahe Einblicke darin, wie MINT-Impulse, digitale Werkzeuge und lernmethodische Kompetenzen miteinander verzahnt werden können. Sie erproben verschiedene digitale und analoge Medien, gestalten kreative Projekte und erleben, wie Kinder durch Ko-Konstruktion, Experimentieren und Problemlösen sowohl mediale als auch naturwissenschaftlich-technische Fähigkeiten entwickeln. Gleichzeitig wird der Blick dafür geschärft, wie Medienangebote zur Identitätsentwicklung beitragen und wie Kinder darin unterstützt werden können, Medien mit Neugier, kritischem Bewusstsein und Freude zu nutzen.
Inhalt
- Medien und MINT als Bestandteil kindlicher Identitätsentwicklung:
Erste technische Erfahrungen, Erklärfragen, digitale Werkzeuge und ihre Bedeutung für kindliches Lernen einschätzen - Eigenes Erproben und Reflektieren von Ko-Konstruktion und lernmethodischen Kompetenzen:
Gestaltung eines Hörspiels, einer Foto-, Comic- oder Videogeschichte – kombiniert mit Experimentieren, Forschen und ästhetisch-künstlerischen Prozessen - Vielfalt der Medien- und MINT-Bildung entdecken:
Praxisbeispiele aus medienpädagogischen und MINT-orientierten Projekten
Termine
18.02.2026 | 09.00 – 16.00 Uhr (Marktstraße 32, 65183 Wiesbaden)
19.02.2026 | 09.00 – 16.00 Uhr (Marktstraße 32, 65183 Wiesbaden)
28.04.2026 | 09.00 – 16.00 Uhr (Marktstraße 32, 65183 Wiesbaden)
12.06.2026 | 09.00 – 16.00 Uhr (Online)
Die Teilnahme an allen Fortbildungstagen ist notwendig, um das Zertifikat zu erhalten.
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte und Leitungskräfte. Mindestens zwei Teilnehmende pro Einrichtung.
Teilnahmegebühr: Die Fortbildung wird durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration unterstützt. Für die Einrichtung entstehen hier keine Kosten.
Anmeldefrist: 19.01.2026
Referentin: Bianka Peters
Qualifizierung zur Praxisanleitung
Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm
nur helfen, es in sich selbst zu entdecken“ (Galileo Galilei).
Die Kita als Lernort „Praxis“ ist ein zentraler Bestandteil der
sozialberuflichen Ausbildung. Die Ausbildungsbegleitung der
Auszubildenden geschieht nicht nebenbei, sondern im Bewusstsein, bei der Ausbildung pädagogischer Nachwuchskräfte eine verantwortungsvolle Rolle zu übernehmen und die künftigen
pädagogischen Fachkräfte in ihrer Entwicklung zu begleiten und bei der Auseinandersetzung mit der eigenen Berufsrolle zu unterstützen und zu fördern.
In der Qualifizierung zur Praxisanleitung geht es daher auch um die Auseinandersetzung mit der eigenen Berufsbiographie und dem beruflichen Selbstbild.
Inhalte
• Rahmenbedingungen, gesetzliche Grundlagen, Erwartungen von Fachschule, Auszubildenden und Einrichtung
• Rollenfindung, Gestalten eines guten Anfangs (Ziele in der Orientierungsphase, Gesprächsleitfaden Erstgespräch)
• Kompetenzen stärken und Ziele setzen, Planung und Ausbildungsbegleitung in den verschiedenen Praktikumsphasen, Reflexionsgespräche, Konflikte und Krisen Ziele überprüfen, Beurteilung, Gestaltung von
Abschiedsprozessen
• Methoden: Theoretischer Input, Gruppen- und Einzelarbeit, Übungen, Fallbeispiele, Methodentraining, Kollegiale Beratung.
Termine
18.03., 19.03., 20.03., 26.03., 27.03. 17.04. und 24.04.2026 | 09.00 – 16.00 Uhr
immer in der MitInitiative e. V., Marktstr. 32, 65183 Wiesbaden
Die Teilnahme an allen Fortbildungstagen ist notwendig, um das Zertifikat zu erhalten.
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte mit Befähigung zur Gruppenleitung und mindestens zweijähriger Berufserfahrung.
Teilnahmegebühr: 550,00€ für alle Teilnehmenden
Anmeldefrist: 16.02.2026
Referentin: Claudia Holzinger
Infektionsschutz / Lebensmittelhygiene Folgebelehrung
Alle Personen, die in Berührung mit Lebensmitteln kommen –
dazu zählen u.a. Küchen- und Reinigungsmitarbeitende – müssen
in regelmäßigen Abständen in den Themen Lebensmittelhygiene
und Infektionsschutz geschult werden:
Folgebelehrung nach § 42, 43 Infektionsschutzgesetz (IFSG)
Lebensmittelhygiene-Schulung nach EU-Verordnung (EG) Nr. 852 /
2004
Die Teilnehmenden erfahren darin, unter welchen Bedingungen
Beschäftigungs- oder Tätigkeitsverbote in Lebensmittelbetrieben
bestehen, etwa wenn Symptome auftreten, die auf bestimmte
Erkrankungen hindeuten. Die Hygieneschulung vermittelt
grundlegende Inhalte, darunter Grundlagen der Lebensmittelmikrobiologie und spezielle Unterweisungen bezogen auf den
Arbeitsplatz.
Die Infektionsschutzbelehrung muss mindestens im Zweijahresrhythmus wiederholt werden, die Hygieneschulung sogar jährlich!
Termine
10.03.2026 | 08.00 – 09.30 Uhr (Online)
21.10.2026 | 08.00 – 09.30 Uhr (Online)
Die Infektionsschutztermin ist ein Einzeltermin. Die Anmeldung erfolgt nur für den jeweiligen Termin, nicht für alle Termine.
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte, Leitungskräfte und Mitarbeitende in Kindertagesstätten, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen.
Ort: Online
Teilnahmegebühr: 29,00€, keine Gebühr für Träger mit Pauschalzuschuss der Landeshauptstadt Wiesbaden
Anmeldefrist: Je zwei Wochen vorher
Referent: Benedikt Weber
Küchenhygiene in der Kita mit § 34 Abs. 5a Infektionsschutzgesetz
Diese Fortbildung vermittelt kompakt und praxisnah alle zentralen Inhalte der Küchenhygiene und Lebensmittelsicherheit und erfüllt gleichzeitig die gesetzlichen Anforderungen der Verordnung (EG) 852/2004, des § 4 LMHV, sowie die Pflichtschulungen nach IfSG (Folgebelehrung) und Lebensmittelhygiene.
Die Teilnehmenden lernen, Hygieneregeln sicher umzusetzen, Küchenprozesse systematisch zu kontrollieren und relevante Dokumentationen (z.B. HACCP) fachgerecht zu führen. Ergänzend werden Grundlagen des Allergenmanagements nach LMIV behandelt – inklusive Kennzeichnungspflichten, sinnvoller Deklaration, Kommunikation und Erste-Hilfe-Maßnahmen bei allergischen Reaktionen.
Inhalte der Fortbildung
- Gesetzliche Grundlagen:
- Verordnung (EG) 852/2004 LMHV & § 4 LMHV LMIV (Allergenmanagement)
- Folgebelehrung nach IfSG
- Küchenhygiene in der Praxis:
- Reinigung & Desinfektion
- Maschinelles Geschirrspülen
- Nachhaltiges und wirtschaftliches Reinigen
- Eigenkontrolle & Dokumentation (HACCP):
- Aufbau, Umsetzung und Nachweise
- Allergenmanagement:
- Kennzeichnungspflichten
- Sinnvolle Deklaration
- Kommunikation im Team und mit Nutzenden
- Erste Hilfe bei allergischen Reaktionen
Termin
19.05.2026 oder 22.09.2026 | 09.00 – 14.00 Uhr (Marktstraße 32, 65183 Wiesbaden)
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte, Leitungskräfte, Küchenkräfte und mitarbeitende Elterm.
Teilnahmegebühr: 120,00€, keine Gebühr für Träger mit Pauschalzuschuss der Landeshauptstadt Wiesbaden
Anmeldefrist: je 2 Wochen vorher
Referent: Benedikt Weber
Belehrung nach § 34 Abs. 5a Infektionsschutzgesetz (IfSG) InErst- und Folgebelehrung – Online
Alle Personen, die in Gemeinschaftseinrichtungen tätig sind – dazu zählen u.a. Lehr-, Erziehungs-, Pflege- und Betreuungspersonen – müssen in regelmäßigen Abständen in den Themen Infektionsschutz und meldepflichtige Erkrankungen gemäß § 34 Abs. 5a Infektionsschutzgesetz (IfSG) geschult werden:
Belehrung nach § 34 Abs. 5a Infektionsschutzgesetz (IfSG)
Die Teilnehmenden erfahren darin, unter welchen Bedingungen Beschäftigungs- oder Tätigkeitsverbote in Gemeinschaftseinrichtungen bestehen, etwa wenn Symptome auftreten, die auf bestimmte übertragbare Erkrankungen hindeuten. Die Belehrung vermittelt grundlegende Inhalte, darunter relevante Krankheitserreger, Mitwirkungspflichten von Beschäftigten und Sorgeberechtigten sowie hygienische Verhaltensregeln im Umgang mit Infektionskrankheiten.
Die Belehrung nach § 34 Abs. 5a IfSG muss mindestens im Zweijahresrhythmus wiederholt werden!
Im Unterschied zu § 43 IfSG („Lebensmittel-Hygienebelehrung“) oder § 42 IfSG, bei denen die Erstbelehrung in der Regel durch das Gesundheitsamt oder einen beauftragten Arzt erfolgen muss, liegt die Verantwortung für die Belehrung nach § 34 Abs. 5a IfSG beim Arbeitgeber bzw. Dienstherrn.
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte, Leitungskräfte und Mitarbeitende in Kindertagesstätten, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen.
Datum und Ort: 20.08.2026 in der MitInitiative e.V., Marktstraße 32, 65183 Wiesbaden
Teilnahmegebühr: 29,00€, keine Gebühr für Träger mit Pauschalzuschuss der Landeshauptstadt Wiesbaden
Anmeldefrist: 07.08.2026
Referent: Benedikt Weber
Übergänge gestalten – Vom Kindergarten in die Schule (BEP-Modul 1)
Der Übergang in die Schule gehört zu den bedeutendsten Entwicklungs- und Bildungsprozessen im frühen Kindesalter. Kinder treten in eine neue Lern- und Lebenswelt ein, in der sie sich orientieren, Beziehungen knüpfen und neue Anforderungen bewältigen müssen. Der Hessische Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) versteht Übergänge als zentrale Bildungsgelegenheiten, in denen Kinder – begleitet von kompetenten Erwachsenen – ihre Selbstständigkeit, ihr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und ihre Freude am Lernen stärken können.
Diese Fortbildung richtet den Blick darauf, wie pädagogische Fachkräfte den Übergang vom Kindergarten in die Schule sensibel, ko-konstruktiv und professionell begleiten. Im Mittelpunkt steht, wie Kinder dabei unterstützt werden, ihre bisherigen Bildungs- und Beziehungserfahrungen mitzunehmen, neue Herausforderungen anzunehmen und sich sicher in der kommenden Lebensphase zu verankern.
Schwerpunkt ist die enge Zusammenarbeit zwischen Kita, Grundschule und Familie, wie es der BEP fordert: Übergänge werden als gemeinschaftlicher Prozess gestaltet, in dem alle Beteiligten Verantwortung übernehmen und ein abgestimmtes, kindorientiertes Vorgehen verfolgen.
Inhalte
- Übergänge als Bildungsgelegenheiten: Selbstwirksamkeit, Sicherheit und Lernfreude stärken
- Ko-konstruktion im Übergangsprozess: gemeinsame Verantwortung von Kita, Grundschule und Familie
- Beobachtung, Dokumentation und Austausch: Bildungsprozesse sichtbar machen
- Gestaltung konkreter Übergangssituationen: Rituale, Projekte, Kooperationen, Kennenlernformate
- Umgang mit Belastungen und Unsicherheiten: sensible Unterstützung für Kinder und Familien
- Reflexion der eigenen Haltung im Übergangsprozess und Entwicklung neuer Handlungsperspektiven
Termin
04.03.2026 | 09.00 – 16.00 Uhr (Marktstraße 32, 65183 Wiesbaden)
05.03.2026 | 09.00 – 16.00 Uhr (Marktstraße 32, 65183 Wiesbaden)
20.04.2026 | 09.00 – 16.00 Uhr (Marktstraße 32, 65183 Wiesbaden)
18.06.2026 | 09.00 – 16.00 Uhr (Marktstraße 32, 65183 Wiesbaden)
Die Teilnahme an allen Fortbildungstagen ist notwendig, um das Zertifikat zu erhalten.
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte und Leitungskräfte. Mindestens zwei Teilnehmende pro Einrichtung.
Teilnahmegebühr: Die Fortbildung wird durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration unterstützt. Für die Einrichtung entstehen hier keine Kosten.
Anmeldefrist: 04.02.2026
Referentin: Monika König
Soziale und emotionale Entwicklung (BEP-Modul 11)
Emotionale und soziale Kompetenzen spielen eine zentrale Rolle
für die Entwicklung und das Wohlbefinden von Kindern.
Im pädagogischen Alltag von Kindertageseinrichtungen haben
pädagogische Fachkräfte vielfache Möglichkeiten, Kinder in diesem
Bereich zu stärken und bewirken damit gleichzeitig viele positive
Veränderungen für die Kultur des Miteinanders und das emotionale
Klima in den Bildungsorten.
Ziele und Inhalte der BEP-Modulfortbildung
In der Fortbildung wird daran gearbeitet, dass BEP-Tandems oder
Teams von Kindertageseinrichtungen die emotionalen und sozialen
Kompetenzen der Kinder im pädagogischen Alltag und in gezielten
Interaktionen unterstützen und stärken können. Im Mittelpunkt steht
dabei, das eigene Verständnis der Entwicklung und Vielfalt von
emotionalen und sozialen Kompetenzen im Kindesalter auf der
Grundlage des BEP weiterzuentwickeln. Darauf aufbauend geht es
darum, die Kinder bei wichtigen Entwicklungsschritten kompetent,
feinfühlig und reflektiert zu begleiten. Mit den Teilnehmenden
werden dazu hilfreiche Methoden für den ko-konstruktiven Kontakt
im Dialog und in Gruppen erarbeitet. Die Fach- und Lehrkräfte
erhalten Anregungen, um ihre fachliche Haltung, ihren Umgang mit
Emotionen und das eigene Agieren in pädagogischen Beziehungen
auf Basis des BEP zu reflektieren und weiterzuentwickeln.
Termine
06.03.2026 | 09.00 – 16.00 Uhr (Marktstraße 32, 65183 Wiesbaden)
15.04.2026 | 18.00 – 21.00 Uhr (Online)
22.04.2026 | 18.00 – 21.00 Uhr (Online)
12.06.2026 | 09.00 – 16.00 Uhr (Marktstraße 32, 65183 Wiesbaden)
Die Teilnahme an allen Fortbildungstagen ist notwendig, um das Zertifikat zu erhalten.
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte und Leitungskräfte. Mindestens zwei Teilnehmende pro Einrichtung.
Teilnahmegebühr: Die Fortbildung wird durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration unterstützt. Für die Einrichtung entstehen hier keine Kosten.
Anmeldefrist: 06.02.2026
Referentin: Christine Rössel
Papilio-Prävention in der frühen Bildung: Sozial-emotionale Entwicklung stärken – Bewegungsräume sinnvoll nutzen (mit Elementen nach Elfriede Hengstenberg)
Die Fortbildung vermittelt zentrale Ansätze der Papilio-Prävention und zeigt, wie pädagogische Fachkräfte Kinder wirksam dabei unterstützen können, ihre sozial-emotionalen Kompetenzen aufzubauen und prosozial zu handeln. Ergänzend fließen Bewegungs- und Erfahrungsräume nach Hengstenberg ein, die Kindern ermöglichen, über achtsames, selbstbestimmtes Ausprobieren Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten zu entwickeln.
Der Fokus liegt auf einer Haltung, die Kindern Entwicklungszeit, Entdeckerlust und Eigenaktivität zugesteht – und gleichzeitig klare Strukturen zur Förderung sozialer Kompetenzen bietet. Teilnehmende lernen, wie Prävention, Beziehungsqualität und bewegungsorientierte Pädagogik ineinandergreifen und den pädagogischen Alltag nachhaltig bereichern.
Inhalte
- Grundlagen der Papilio-Prävention:
Verstehen, wie frühe Prävention wirkt, welche Bedeutung sozial-emotionale Kompetenzen haben und wie ein sicherer, verlässlicher Rahmen Entwicklungsrisiken reduziert - Emotionsregulation und soziale Kompetenz fördern:
Praktische Ansätze, um Kindern zu helfen, Gefühle zu erkennen, zu benennen, zu regulieren und Konflikte eigenständig und konstruktiv zu lösen - Bewegung als Entwicklungsraum (Hengstenberg):
Kennenlernen von Bewegungslandschaften, Materialien und Prinzipien der Hengstenberg-Pädagogik, die Selbstwirksamkeit, Achtsamkeit und innere Balance stärken - Beobachten statt Eingreifen:
Entwicklung einer pädagogischen Haltung, die Kindern zutraut, selbst Lösungen zu finden – sei es im sozialen Miteinander oder in motorischen Herausforderungen - Rituale und Struktur im Gruppenalltag:
Einsatz von Papilio-Elementen wie klaren Gruppenregeln, wertschätzenden Ritualen und spielerischen Methoden zur Stärkung des Miteinanders - Umgang mit herausfordernden Situationen:
Strategien für Konflikte, Belastungen im Gruppenalltag und schwierige Interaktionen, ohne die Beziehungsebene aus dem Blick zu verlieren - Reflexion eigener pädagogischer Muster:
Bewusstmachen eigener Reaktionsweisen, Erwartungen und Grenzen, um handlungsfähig und präsent zu bleiben – auch in fordernden Momenten
Termin
16.04.2026 | 09.00 – 16.00 Uhr | Marktstraße 32, 65183 Wiesbaden
Die Teilnahme an allen Fortbildungstagen ist notwendig, um das Zertifikat zu erhalten.
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte mit Befähigung zur Gruppenleitung und mindestens zweijähriger Berufserfahrung.
Teilnahmegebühr: 200,00€, keine Gebühr für Träger mit Pauschalzuschuss der Landeshauptstadt Wiesbaden
Anmeldefrist: 01.04.2026
Referent: Jörg Raab
Aufsichtspflicht im Kita-Alltag
Der pädagogische Alltag in Kindertageseinrichtungen stellt Fachkräfte täglich vor Situationen, die ein hohes Maß an Umsicht, Verantwortungsbewusstsein und professionellem Handeln erfordern. Die Aufsichtspflicht bildet dabei einen zentralen Bestandteil des pädagogischen Handelns und trägt wesentlich zur Sicherheit, zum Schutz und zum Wohlbefinden der Kinder bei.
Gleichzeitig fordert sie von den pädagogischen Fachkräften ein ständiges Abwägen zwischen Förderung von Selbstständigkeit, Bewegungsfreiheit und notwendiger Sicherheit. Eine gut verstandene und reflektierte Aufsichtspflicht stärkt somit nicht nur den Schutzauftrag, sondern auch die Qualität der pädagogischen Arbeit insgesamt.
Inhalt
- Einblick in die rechtlichen Grundlagen:
Bedeutung der Aufsichtspflicht, gesetzliche Vorgaben und Verantwortungsbereiche pädagogischer Fachkräfte - Aufsichtspflicht im Alltag umsetzen:
Orientierungspunkte für verschiedene Situationen wie Freispiel, Ausflüge, Garten, Übergänge oder Schlafenszeit - Pädagogische Abwägungsprozesse:
Balance zwischen Sicherheit, Selbstständigkeit und Entwicklungsförderung – wie viel Freiheit ist verantwortbar? - Risikoeinschätzung und Prävention:
Gefahrenquellen erkennen, Räume sicher gestalten und pädagogische Maßnahmen gezielt nutzen - Teamabsprachen und Kommunikation:
Gemeinsame Standards, klare Zuständigkeiten und verlässliche Absprachen im Kita-Team entwickeln - Praxisbeispiele und Reflexion:
Bearbeitung konkreter Fallsituationen, Austausch von Erfahrungen und gemeinsame Erarbeitung von Handlungssicherheit
Termin
21.04.2026| 09.00 – 16.00 Uhr (Marktstraße 32, 65183 Wiesbaden)
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte, Leitungskräfte und Mitarbeitende in Kindertagesstätten
Ort: MitInitiative e.V., Marktstraße 32, 65183 Wiesbaden
Teilnahmegebühr: 200,00€, keine Gebühr für Träger mit Pauschalzuschuss der Landeshauptstadt Wiesbaden
Anmeldefrist: 07.04.2026
Referent: Andrea Siepe
Neurodiversität sensibel verstehen und begleiten (Aufmerksamkeitsstörung, Autismus, Hochsensibilität) mit Online-Elternabend (am 30.06. | 18.00 – 20.00 Uhr)
Kinder, die neurodivers sind – etwa autistische Kinder oder Kinder mit hoher Sensibilität – erleben ihre Umwelt oft intensiver, anders strukturiert und mit besonderen Herausforderungen verbunden. Gleichzeitig tragen sie vielfältige Stärken in sich: hohe Aufmerksamkeit für Details, ausgeprägte Empathie, ein tiefes Bedürfnis nach Klarheit oder eine besondere Kreativität. Viele dieser Kinder zeigen jedoch im Alltag Verhaltensweisen, die von außen missverstanden werden können: Rückzug, Reizüberflutung, scheinbare Wutausbrüche oder Schwierigkeiten in sozialen Situationen.
Wenn diese Signale vorschnell als Trotz, Unhöflichkeit oder Unwillen gedeutet werden, kann dies zu Missverständnissen, emotionalen Verletzungen und wachsendem Leidensdruck führen – sowohl bei den Kindern als auch bei ihren Bezugspersonen.
Ein zentrales Element der Fortbildung ist die Reflexion eigener Erwartungen und Muster:
Wie interpretieren wir Verhalten?
Wo kollidieren unsere Vorstellungen von „normalem“ Verhalten mit den Bedürfnissen neurodiverser Kinder?
Wie können wir zu einem Klima beitragen, in dem Kinder so sein dürfen, wie sie sind – ohne Beschämung, Überforderung oder Anpassungsdruck?
Inhalte
- Einblick in neurodiverse Entwicklungsprofile: Autismus, Hochsensibilität und der Blick auf KPI-Kinder
- Wie neurodiverse Kinder fühlen, wahrnehmen und kommunizieren
- Reizüberflutung verstehen: Ursachen, Warnsignale und Interventionen
- Ressourcen erkennen und stärken: Wege zu mehr Selbstwirksamkeit und Sicherheit
- Konflikte entschärfen: Was Kinder wirklich brauchen, wenn Verhalten „schwierig“ wird
- Praxisimpulse für Kita und Elternhaus: Struktur, Sprache, Rituale und Beziehung
- Reflexion der eigenen Haltung und Erwartungen
Im zusätzlichen Elternabend möchten wir einen einfühlsamen Blick auf die Welt neurodiverser Kinder werfen. Wir beleuchten, wie Aufmerksamkeitsstörung, Autismus und Hochsensibilität sich im Alltag zeigen können, welche Bedürfnisse dahinterstehen und wie Eltern Kinder unterstützen können, ohne sie anzupassen oder zu überfordern. Ziel ist es, Verständnis zu stärken, Druck zu reduzieren und Wege aufzuzeigen, wie ein achtsamer, ressourcenorientierter Umgang möglich wird.
Termin
09.06.2026 | 09.00 – 16.00 Uhr (Marktstraße 32, 65183 Wiesbaden)
kostenfreier Online-Elternabend: 30.06.2025 | 18.00 – 20.00 Uhr (online)
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte und Leitungskräfte
Teilnahmegebühr: 200,00€, keine Gebühr für Träger mit Pauschalzuschuss der Landeshauptstadt Wiesbaden
Anmeldefrist: 25.05.2026
Referent: KPI
Einführung in die kollegiale Beratung
Der pädagogische Alltag ist geprägt von Herausforderungen unterschiedlichster Art und erfordert stetige Handlungsfähigkeit. Die Qualität und die Wirksamkeit pädagogischer Handlungen wird wesentlich von den Kräften, den Einstellungen und dem Engagement der einzelnen pädagogischen Fachkräfte und deren kollegialer Zusammenarbeit beeinflusst. Die kollegiale Beratung kann als strukturierte, lösungs- und ressourcenorientierte Lern- und Arbeitsform Handlungsfähigkeit erhalten und weiterentwickeln. Mit ihr kann ein Team eine Kultur des miteinander und voneinander Lernens entwickeln und so gemeinsam zur Steigerung der Professionalität des gesamten Teams beitragen.
Inhalt
- Einblick in den theoretischen Hintergrund
- Kollegiale Beratung als Methode (Die Rollen, der Prozess,
- Vorgehensweisen und Instrumente)
- Praxisanwendung und Reflexion
Termin
19.06.2026 | 09.00 – 16.00 Uhr (Marktstraße 32, 65183 Wiesbaden)
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte und Leitungskräfte
Teilnahmegebühr: 200,00€, keine Gebühr für Träger mit Pauschalzuschuss der Landeshauptstadt Wiesbaden
Anmeldefrist: 05.06.2026
Referent: Alexandra Lemcke
Mit kleinen Füßen in die große Welt: Kinder unter drei Jahren (BEP-Modul 12)
Kinder unter drei Jahren entdecken die Welt mit allen Sinnen, in ihrem eigenen Tempo und mit großen Entwicklungssprüngen, die sie täglich vor neue Herausforderungen stellen. Eine zeitgemäße frühe Bildung unterstützt sie darin, Bindungen aufzubauen, sich sicher zu fühlen und eigenaktiv erste Erfahrungen mit ihrer Umwelt zu machen. Pädagogische Fachkräfte begleiten diese frühen Entwicklungsprozesse feinfühlig, indem sie die Signale der Kinder wahrnehmen, Antworten anbieten und Räume schaffen, in denen die Jüngsten sich geborgen, gesehen und ermutigt fühlen.
In dieser Fortbildung wird beleuchtet, wie beziehungsvolle Pflege, sensible Interaktionen und eine anregende Umgebung dazu beitragen, dass Kinder sich körperlich, emotional und sozial sicher entwickeln können. Eingewöhnung, Mikrotransitionen und die Gestaltung verlässlicher Tagesabläufe werden als Schlüsselprozesse verstanden, die Orientierung geben und gleichzeitig Selbstwirksamkeit ermöglichen.
Die Teilnehmenden reflektieren ihre eigene Haltung im Licht des BEP und setzen sich damit auseinander, wie sie jungen Kindern Sicherheit, Beziehung und Entwicklungsanregung zugleich bieten können. Fachliche Impulse, kollegiale Reflexion und praktische Beispiele zeigen Wege, wie ein achtsamer, ko-konstruktiver Alltag mit den Jüngsten gestaltet werden kann.
Inhalt
- Fokus auf besondere Bedürfnisse von Kindern unter 3 Jahren
- Reflexion der eigenen Haltung und Praxis im Kontext des BEP
- Orientierung für den pädagogischen Alltag
Vermittlung von Qualitätskriterien für die Betreuung:
- Schlüsselthemen: Bindung, Feinfühligkeit, beziehungsvolle Pflege, Eingewöhnung, Mikrotransitionen, Raumgestaltung u.a.
- Rolle der Fachkraft, Grundbedürfnisse der Kinder, Beobachtung, Dokumentation, Erziehungspartnerschaft mit Eltern
- Praxis vor Ort als Ausgangspunkt
Termine
24.08.2026 | 09.00 – 16.00 Uhr (Marktstraße 32, 65183 Wiesbaden)
28.09.2026 | 09.00 – 16.00 Uhr (Marktstraße 32, 65183 Wiesbaden)
26.10.2026 | 09.00 – 16.00 Uhr (Online)
30.11.2026 | 09.00 – 16.00 Uhr (Marktstraße 32, 65183 Wiesbaden)
Die Teilnahme an allen Fortbildungstagen ist notwendig, um das Zertifikat zu erhalten.
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte und Leitungskräfte. Mindestens zwei Teilnehmende pro Einrichtung.
Teilnahmegebühr: Die Fortbildung wird durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration unterstützt. Für die Einrichtung entstehen hier keine Kosten.
Anmeldefrist: 10.07.2026
Referentin: Susanne Riegelmann
Stressmanagement in der pädagogischen Praxis: Ressourcen stärken – Belastungen begegnen
Die Fortbildung vermittelt grundlegende Ansätze eines professionellen Stressmanagements und zeigt auf, wie pädagogische Fachkräfte im anspruchsvollen Kitaalltag handlungsfähig, gelassen und selbstfürsorglich bleiben können. Im Mittelpunkt steht ein ressourcenorientierter Blick auf individuelle Belastungsfaktoren, innere Antreiber und äußere Anforderungen. Teilnehmende lernen, Stress frühzeitig zu erkennen, bewusst zu regulieren und eine Haltung der Selbstfürsorge zu entwickeln, die sich positiv auf das gesamte pädagogische Setting auswirkt. Ziel ist es, Wege zu eröffnen, die eigene Gesundheit zu schützen, Beziehungen stabil zu gestalten und Herausforderungen klarer und konstruktiver zu begegnen.
Inhalte
- Grundlagen von Stress und Stressreaktionen: Verstehen, wie Stress entsteht, welche biologischen und psychischen Prozesse beteiligt sind und wie wirksame Regulation gelingt
- Achtsam in herausfordernden Situationen: Förderung von Selbstwahrnehmung und innerer Klarheit, um handlungsfähig zu bleiben und impulsives Reagieren zu reduzieren
- Methoden der Stressregulation: Praktische Techniken wie Atemübungen, kurze Entspannungssequenzen und körperorientierte Mikrointerventionen für den Alltag
- Stressverstärker erkennen und regulieren: Umgang mit inneren Antreibern, Perfektionsdruck, Erwartungen oder belastenden Denkmustern
- Eigene Ressourcen stärken: Identifikation individueller Kraftquellen, Reflexion persönlicher Belastungsgrenzen und Entwicklung gesunder Routinen
- Belastende Situationen im Team und mit Eltern meistern: Strategien zur Deeskalation, klare Kommunikation unter Druck und konstruktiver Umgang mit Konflikten, ohne sich selbst zu überfordern
Termine
27.08.2026| 09.00 – 16.00 Uhr (Marktstraße 32, 65183 Wiesbaden)
17.09.2026 | 14.00 – 16.00 Uhr (online)
Die Teilnahme an allen Fortbildungstagen ist notwendig, um das Zertifikat zu erhalten.
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte und Leitungskräfte. Mindestens 2 Teilnehmende pro Einrichtung.
Teilnahmegebühr: 250,00€, keine Gebühr für Träger mit Pauschalzuschuss der Landeshauptstadt Wiesbaden
Anmeldefrist: 13.08.2026
Referent: Anais Nivon
Multiprofessionelle Teams und gelebte Partizipation (BEP-Modul 13)
Kindertageseinrichtungen sind heute komplexe Bildungsorte, an denen Fachkräfte mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen gemeinsam für die Entwicklungs- und Bildungsprozesse der Kinder Verantwortung tragen. Der Hessische Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) versteht multiprofessionelle Teams als wesentlichen Baustein einer qualitativ hochwertigen Pädagogik: Verschiedene Perspektiven, Kompetenzen und Professionen bereichern den pädagogischen Alltag und ermöglichen es, Kinder umfassend und individuell zu begleiten.
Gleichzeitig bildet Partizipation – als Kinderrecht und als Grundprinzip frühkindlicher Bildung – ein zentrales Fundament der pädagogischen Arbeit. Kinder werden im BEP als aktive, kompetente Ko-KonstrukteurInnen ihrer Lern- und Lebenswelt verstanden. Sie sollen Entscheidungen mitgestalten, Alltagshandlungen mitverantworten und ihre Sichtweisen in pädagogische Prozesse einbringen können.
Die Fortbildung lädt dazu ein, das Zusammenspiel beider Bereiche – multiprofessionelle Zusammenarbeit und gelebte Partizipation – in den Blick zu nehmen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Teams ihre Vielfalt konstruktiv nutzen, gemeinsame Haltungen entwickeln und Strukturen schaffen können, die Kindern echte Mitbestimmung ermöglichen. Dabei wird sichtbar, wie professionelles Teamhandeln, klare Kommunikation und ein partizipationsfreundliches Klima Hand in Hand gehen und den pädagogischen Alltag nachhaltig stärken.
Inhalte
- Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team: Rollen klären, Perspektiven nutzen, Ressourcen sichtbar machen
- Partizipation als Grundhaltung des BEP: Kinderrechte, Mitbestimmung und Ko-Konstruktion im Alltag leben
- Gemeinsame Entscheidungsprozesse gestalten: Kommunikation, Transparenz und Beteiligungsstrukturen
- Möglichkeiten der alltagsintegrierten Partizipation: Projekte, Regeln, Übergänge, Konfliktlösung
- Reflexion eigener Haltungen und Teamkultur: Welche Botschaften senden wir? Welche Räume öffnen wir?
- Praxisbeispiele und Methoden, die Partizipation und Teamvielfalt fördern
- Entwicklung neuer Handlungsmöglichkeiten für eine partizipationsorientierte, gut abgestimmte pädagogische Praxis
Termine
09.09.2026 | 09.00 – 16.00 Uhr (Marktstraße 32, 65183 Wiesbaden)
10.09.2026 | 09.00 – 16.00 Uhr (Marktstraße 32, 65183 Wiesbaden)
28.10.2026 | 09.00 – 16.00 Uhr (Marktstraße 32, 65183 Wiesbaden)
02.12.2026 | 09.00 – 16.00 Uhr (Marktstraße 32, 65183 Wiesbaden)
Die Teilnahme an allen Fortbildungstagen ist notwendig, um das Zertifikat zu erhalten.
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte und Leitungskräfte. Mindestens zwei Teilnehmende pro Einrichtung.
Teilnahmegebühr: Die Fortbildung wird durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration unterstützt. Für die Einrichtung entstehen hier keine Kosten.
Anmeldefrist: 07.08.2026
Referentin: Bianca Peters
Traumatisierung und seelische Verletzungen von Kindern sensibel begleiten
Traumatisierte Kinder können ihr Potenzial häufig nicht entfalten, fühlen sich minderwertig und zeigen bisweilen herausforderndes Verhalten aufgrund großer innerer Spannungen, Ohnmachtsgefühlen oder Traurigkeit. Um sie dann – z.B. mit strafenden Maßnahmen – nicht erneut zu traumatisieren, können die Teilnehmenden in der Fortbildung einüben, auf die Suche nach den nicht direkt sichtbaren Schmerzen der Kinder zu gehen, um sie sensibler zu begleiten und so eventuell einen entscheidenden Beitrag zu ihrer Heilung zu leisten. In der Fortbildung wird der Blick darauf gelenkt, wie ein praxisnaher und ressourcenorientierter Umgang mit traumabedingtem Verhalten von Kindern möglich ist. Hierzu werden wir unter anderem sowohl mögliche Auslöser als auch Folgen von traumatischen Ereignissen näher beleuchtet und hilfreiche Maßnahmen für die Praxis kennengelernt.
Für die eigene pädagogische Professionalität ist es im Allgemeinen, aber insbesondere im Zusammenhang mit der Traumapädagogik, unverzichtbar, sich mit der eigenen Lebensgeschichte und den daraus resultierenden Denk- und Handlungsmustern zu beschäftigen. In der Fortbildung schauen die Teilnehmenden gemeinsam in die Vergangenheit, um Euer Fühlen, Denken und Handeln von heute besser zu verstehen, sodass die Teilnehmenden anschließend veränderte Bewältigungsstrategien, auch in Bezug auf die Begleitung von traumatisierten Kindern, an der Hand haben.
Termine
29.10.2026 | 09.00 – 16.00 Uhr (Marktstraße 32, 65183 Wiesbaden)
30.10.2026 | 09.00 – 16.00 Uhr (Marktstraße 32, 65183 Wiesbaden)
27.01.2027 | 14.00 – 16.00 Uhr (Online)
Die Teilnahme an allen Fortbildungstagen ist notwendig, um das Zertifikat zu erhalten.
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte und Leitungskräfte.
Teilnahmegebühr: 300,00 €, keine Gebühr für Träger mit
Pauschalzuschuss der Landeshauptstadt Wiesbaden.
Anmeldefrist: 15.10.2026
Referentin: Lena Helmling
Anmeldung zur Fortbildung
