"Anleiten will gelernt sein"
Eine Qualifizierungsmaßnahme für Praxisanleiter/innen
- trägerübergreifende Qualifizierungsmaßnahme
- Verknüpfung von Ausbildung (Fachschule) und Trägern
- seit 2002 jährliche Qualifizierungsmaßnahme in 8 Modulen
- entwickelt und begleitet durch eine trägerübergreifende Planungsgruppe
- beteiligte Träger:
- Louise-Schroeder Schule – Fachschule für Sozialpädagogik
- Landeshauptstadt Wiesbaden
- Arbeiterwohlfahrt Wiesbaden
- MitInitiative e.V.
- Lebenshilfe e.V.
Zielgruppe:
Sozialpädagogische Fachkräfte aus den Feldern der Erziehungshilfe und Kindertagesbetreuung, die aktuell Sozialassistent/innen und Erzieher /innen im Anerkennungsjahr anleiten oder (wieder) anleiten wollen.
inhaltliche Schwerpunkte:
- Ausbildungsphasen
- die Anleiter/innen als Personen
- Rolle, Aufgabe und Beziehung - im Zusammenhang der drei Ausbildungsphasen
- Kommunikation und Reflexion
- Methoden der Gesprächsführung und Konfliktbewältigung, Zielvereinbarungen, Beobachtungen, Handlungsstrategien, Beratung
- den individuellen Ausbildungsplan begleiten
- die Entwicklung des/der Praktikant/in begleiten und beurteilen
Grundlage:
- Rahmenvereinbarung der Kultusministerkonferenz vom 28.01.2000: Fachschule und Praxisstätten haben eine gemeinsame Ausbildungsverantwortung
- Jugendministerkonferenz, Mai 2001: Der Lernort Schule übernimmt Mitverantwortung für die Weiterentwicklung und Sicherung von Qualitätsstandards in der sozialpädagogischen Praxis. Der Träger als Lernort Praxis sollte Mittel zur Qualifizierung von berufserfahrenen Fachkräften für die Anleiter/innentätigkeit zur Verfügung stellen und mit dafür Sorge tragen, dass vor einer Anleitungstätigkeit auch eine entsprechende Fortbildung bzw. Qualifizierungsmaßnahme absolviert wurde.
- Der in der Ausbildungsordnung vorgeschriebene Beirat der Fachschule für Sozialpädagogik (LSS) griff die Notwendigkeit der Qualifizierung auf und rief das trägerübergreifende Angebot ins Leben.
Ausschreibung Anleiten will gelernt sein 2012

Kolloquium 2010/2011